Tradition

Unser Unterrichtsstil orientiert sich an folgenden großen Yogameistern:

Swami Sivananda (1889-1963)

leitete in Indien eine nachhaltige Renaissance des Yoga ein. Als Mediziner erkannte er die gesundheitsfördernde Wirkung der alten Lehre auf Körper und Geist, so dass er seine Arztstelle aufgab, um - nach intensiven Jahren des Übens - in Rishikesh am Ganges ein großes Yogazentrum (Ashram) aufzubauen. Er veröffentlichte weit über 200 Yogabücher und hatte zahlreiche - auch westliche - Schüler, die seinen integralen Yoga weltweit verbreiteten. Schätzungsweise praktizieren heute mehr als 20 Millionen Menschen seinen ganzheitlichen Yogastil und die berühmte Rishikesh-Reihe. Einer seiner Leitsätze war: "Be good, do good!"

 

 

Swami Vishnu-Devananda (1927-1993)

War einer der Hauptschüler von Swami Sivananda. Er war ein begnadeter Hatha-Yogin, der alle 84 Grundstellungen in Perfektion meisterte. Von seinem Lehrer in den Westen geschickt, blieb er dort und initiierte zahlreiche Yoga-Zentren in den USA und Kanada. Sein direkter Schüler Sukadev Volker Bretz gründete 1995 den gemeinnützigen Verein Yoga Vidya e.V. Vidya heißt Wissen, Weisheit. Ziel der Yoga Vidya Zentren ist, die Weisheit der indischen Yoga-Lehre zu verbreiten.

 

 

Selvarajan Yesudian (1916-1998)

Stammte aus einer südindischen Arztfamilie. Als Kind äußerst schwach und ernsthaft krank, gewann er erst durch Yoga zu stabiler Gesundheit und geistiger Harmonie. 1936 begann er sein Medizinstudium in Budapest. Da er seitens der Universität zu Vorträgen über Yoga und indische Gesundheitslehre ermuntert wurde, kamen zunehmend Yoga-Interessenten auf ihn zu. 1939 wurde im Atelier der ungarischen Aristokratin und Künstlerin, Elisabeth Haich, eine Yogaschule gegründet.
Ab 1948 leiteten beide viele Jahrzehnte in Zürich und Sankt Gallen große Yogaschulen.
Sein 1941 erstmals veröffentlichter Bestseller »Sport und Yoga« trug wesentlich zur Verbreitung des Yoga im Westen bei.